Dem pro NRW Auftritt in Krefeld begegnen
Krefeld, den 5.5.2010
Die Wahlkampftour der rechtsextremen "pro NRW" wird am Samstag, den 8.5. um 13:30 Uhr auf dem Krefelder Theaterplatz Halt machen. Kurz vor der Landtagswahl will man hier mit rechtspopulistischen und rassistischen Parolen auf Stimmenfang gehen.
Dieser Auftritt darf nicht unwidersprochen bleiben. Doch hält unser Bündnis eine Gegendemonstration nicht für die geeignete Form des Protestes. Vielmehr möchten wir die Gelegenheit nutzen, die Besucher der Veranstaltung mit Informationen über die Gefahr, die von pro NRW ausgeht, zu versorgen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.
Das lässt sich machen, wenn viele UnterstützerInnen sich ab 12:30 Uhr rund um den Theaterplatz einfinden, um Informationsmaterial zu verteilen und mit persönlichen Transparenten ihre Ablehnung zu pro NRW auszudrücken. Wer selbst kein Infomaterial zum Verteilen hat, kann in Höhe der Mediothek welches bekommen. Eine Versammlung oder Kundgebung wird nicht stattfinden.
Viele von uns werden vorher um 11:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus teilnehmen. Am Theaterplatz gilt es anschließend dafür zu sorgen, dass faschistisches Gedankengut in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann.
Gedenkveranstaltung am 8.5.2010
Krefeld, den 5.5.2010
Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 laden
ein zu einer Gedenk- und Mahnveranstaltung am 08. Mai 2010 um 11:00 Uhr am Mahnmal für die ermordeten Krefelder Antifaschisten auf dem neuen Friedhof hinter dem Krematorium, Eingang
Gladbacher Str.
Von dort aus werden wir zum Gräberfeld der in Krefeld während des Faschismus ermordeten und umgekommenen Zwangsarbeiter auf dem alten Friedhof ziehen und dort unsere Gedenk- und Mahnveranstaltung beenden.
Wir laden alle demokratisch gesinnten Krefelderinnen und Krefelder ein, gemeinsam mit uns aller Opfer des Faschismus zu gedenken. Lassen Sie uns gleichzeitig ein Zeichen dafür setzen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, damit letztlich Humanismus, Toleranz und Demokratie über die Unmenschlichkeit siegen.
Verein gegründet
Krefeld, den 5.1.2010
Um die Arbeit des Bündnisses zu stärken und zu unterstützen wurde der Verein "Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie e.V." gegründet. Weitere Informationen zum Verein finden Sie auf der Seite Verein.
Das Bündnis auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt
Krefeld, den 3.12.2009
Auch in diesem Jahr ist unser Bündnis mit einem Stand auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt vertreten, der am 5.12.2009 von 10:00-18:00 Uhr auf dem Platz vor der alten Kirche stattfindet. Kommen Sie doch mal vorbei.
Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2009
Krefeld, den 2.11.2009
Aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht veranstaltet unser Bündnis einen Antifaschistischen Stadtrundgang. Treffpunkt ist
am Montag, den 9.11.2009 um ==> 19:30 Uhr <== geändert
an der Ecke Ostwall/Südwall (Seidenweber) in Krefeld
Ca. 1 Stunde lang werden wir "rund um den Bahnhof" Orte aufsuchen und erklären, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben.
Fest ohne Grenzen - das Programm
Krefeld, den 28.8.2009
Fest ohne Grenzen am Samstag, den 29.8.2009 auf der Corneliusstr.
14:00 Begrüßung, anschl. Farbentanz des Kindergartens der BI St.Josef
14:30 Eröffnung durch Krefelds OB Gregor Kathstede
15:00 Chor der Josefschule
15:30 Talkrunde 1 - gegen Alltagsrassismus
16:00 Talkrunde 1, danach Safac
16:30 Musik
17:00 Talkrunde 2 - "Krefeld ohne Nazis" - überall!
17:30 Lesung KREFREMD FREMDFELD
18:00 Hummel DJ-Set - ab 18:00 Uhr Moderation Angelo
18:30 Hummel DJ-Set
19:00 Acoustic Rocks
19:30 Acoustic Rocks
20:00 Boneshaker Sound
20:30 Boneshaker Sound
21:00 Perhaps
21:30 Perhaps
22:00 Booty Call Soundsystem
22:30 Booty Call Soundsystem
23:00 Booty Call Soundsystem
23:30 Booty Call Soundsystem
Die NPD kommt nicht in den Stadtrat -
Krefeld sei Dank
Krefeld, den 23.7.2009
Der Wahlausschuss für die Krefelder Kommunalwahl hat getagt. Das wichtigste Ergebnis für uns ist: die NPD hat keine Chance, in den Stadtrat zu kommen.
Denn nur in drei Wahlbezirken reichte die NPD einen gültigen Wahlvorschlag ein: Bismarckplatz, Gartenstadt und Königshof.
In allen anderen 27 Wahlbezirken reichte die Anzahl der gültigen Unterstützungsunterschriften nicht aus.
Da auch die Reserveliste für den Stadtrat nicht genügend gültig Unterschriften aufwies, könnte die NPD nur dann in den Stadtrat einziehen,
wenn ihre Kandidaten in den oben genannten drei Wahlbezirken direkt gewählt würden. Das kann man sicher ausschließen.
Auch für das Amt des Oberbürgermeisters kann ihr Vertreter nicht kandidieren, er scheiterte ebenfalls an den notwendigen Unterschriften.
Es ist also bei den Menschen in Krefeld angekommen, dass man der NPD keine Unterstützungsunterschrift für den Wahlantritt geben sollte,
und dazu hat die Aktion unseres Bündnisses "Keine Unterschrift der NPD" mit 30000 verteilten Flugblättern sicher erheblich beigetragen.
Ein wichtiger Erfolg, und deshalb nochmals Dank an alle Krefelderinnen und Krefelder, die durch die Verweigerung ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben.
Fest ohne Grenzen am 29.8.2009
Krefeld, den 23.6.2009
Zum vierten Mal findet das "Fest ohne Grenzen" am Samstag,
dem 29.8.2009 auf der Corneliusstr. an der Josefskirche
in der Zeit von 14:00 bis 24:00 Uhr statt.
Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" wollen Mitbürger mit deutschem
und migrantischem Hintergrund ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit setzen,
denn diese Themen sind leider auch weiterhin in Krefeld aktuell.
Viele Organisationen und Parteien beteiligen sich mit Informations- und Verzehrständen.
An Informationen werden geboten:
zwei Podiumsdiskussionen
Für Unterhaltung wird gesorgt durch:
Erfolgreiche Aktion
Krefeld, den 14.4.2009
Unter der Überschrift Keine Unterschrift der NPD! sammelte das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie" Unterschriften unter seinen Aufruf, eine Kandidatur der NPD für den Krefelder Stadtrat zu verhindern. Letztlich stehen über 170 Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen unter diesem Aufruf. Dazu gehört der Krefelder Oberbürgermeister ebenso wie Vertreter aller Ratsfraktionen, von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien oder auch Schulleiter und Vertreter von Bürgervereinen. Diese breite Unterstützung macht die einhellige Ablehnung der Krefelder Bevölkerung gegen diese undemokratische Partei deutlich, die mit ihrer rassistischen und ausländerfeindlichen Hetze versucht auf Stimmenfang zu gehen.
Wie angekündigt hat das Bündnis diesen Aufruf drucken lassen und in einer Auflage von 30.000 Exemplaren in ganz Krefeld verteilt. Ca. 50 Mitglieder und Freunde des Bündnisses haben innerhalb von knapp drei Wochen etwa 25% aller Krefelder Haushalte erreicht. Die Reaktionen der Krefelder Bürgerinnen und Bürger bei diesen Verteilaktionen waren überaus positiv. Viele erkundigten sich nach den Aktivitäten des Bündnisses und wie die Arbeit gegen die Neonazis in unserer Stadt unterstützt werden kann. Übereinstimmende Aussage der Menschen war, dass alles getan werden müsse, einen Einzug der NPD in den Krefelder Stadtrat zu verhindern.
Das Bündnis "Krefeld für Demokratie und Toleranz" betont, dass dieser Aufruf nur ein Auftakt für weitere Aktionen war, die bis zur Kommunalwahl geplant sind. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, damit es der NPD nicht gelingt, sich hier in Krefeld, in welcher Weise auch immer, einzunisten.
Grundlagen der Arbeit
Krefeld, den 19.2.2009
Was eint das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie"? Unter anderem dies:
"Unsere Geschichte zeigt, dass Widerstand gegen den Faschismus zum Scheitern verurteilt ist, wenn die demokratischen Kräfte nicht gemeinsam handeln. Aus dieser Erfahrung sehen wir in der Gemeinsamkeit der Demokraten die wirksamste Waffe gegen den Faschismus. Sie hat oberste Priorität."
Lesen sie die vollständigen "Grundlagen der Arbeit" hier.
Keine Unterschrift der NPD!
Krefeld, den 13.2.2009
Seit 2 Jahren versucht die NPD in Krefeld Fuß zu fassen und hat nun für die
bevorstehende Kommunalwahl einen Wahlvorschlag eingereicht, mit dem Ziel in
den Krefelder Stadtrat einzuziehen. Zur Unterstützung dieses Wahlvorschlages
benötigt die NPD Unterschriften, die sie sich durch Ansprechen von Bürgern
in der Stadt und an der Wohnungstüre erhofft.
Ohne die nötige Anzahl von Unterschriften wäre eine Kandidatur der NPD gar
nicht erst möglich. Deshalb wenden wir uns an die Krefelder Bevölkerung und
rufen dazu auf, keine Unterschrift für die NPD zu leisten.
Diesen Aufruf, den Sie hier finden, haben mehr als 150 bekannte KrefelderInnen
und Repräsentanten von Krefelder Organisationen unterzeichnet. In den nächsten Wochen werden wir diesen Aufruf an die Krefelder Haushalte verteilen.
Der Aufruf (pdf 557 kbyte)
Nazis sind eine Gefahr
Krefeld, den 31.12.2008.
Unter diesem Titel hat unser Bündnis eine Faltblatt herausgegeben, in dem in 8 Fragen und Antworten wichtige Informationen über die Nazis von heute zusammengefasst sind.
Klicken Sie das Symbol weiter unten an, um sich das Faltblatt anzusehen oder herunter zu laden. Gedruckte Exemplare können Sie hier bei uns anfordern.
Das Faltblatt (pdf 1,6 Mbyte)