Auf dem rechten Auge blind?
Krefeld, den 16.1.2012
Der Staat, die V-Leute und die Neonazis.
Eine Veranstaltung des Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie
mit Richard Gebhardt.
Freitag, 10.2.2012 19:30 Uhr
Südbahnhof, Saumstrasse 9
Seit Beginn der spektakulären Berichterstattung
über den "Nationalsozialistischer Untergrund"
(NSU) richtet die Öffentlichkeit wieder den Blick
auf ein Phänomen, das dem Scheinwerferlicht
der Medien weitgehend entzogen schien, aber
nie verschwunden war: den Terror von rechts.
Wie aber konnten die polizeilich bekannten und
schließlich untergetauchte Neonazis des "NSU"
knapp 13 Jahr lang Morde verüben, ohne
entdeckt zu werden? Ist der Staat, dessen VLeute
in den Vorständen der NPD der Grund für
das Scheitern des Verbotsverfahren war, "auf
dem rechten Auge blind"?
Der Vortrag beleuchtet die Strukturen der
militanten Neonazis in der Bundesrepublik und
fragt nach der Rolle der staatlichen Behörden.
Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an
der RWTH Aachen. Zum Thema erschien 2007
der Sammelband "Rosen auf den Weg gestreut.
Deutschland und seine Neonazis"
Das Plakat zu der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.
Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht
Gebrauch zu machen. Personen, die rechtsextremen
Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen
Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, anti-
semitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen
in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur
Veranstaltung verwehrt oder sie werden von dieser
ausgeschlossen.
Aufruf zur Mahnwache
Krefeld, den 21.11.2011
Opfer rechter Gewalt klagen an
Aufruf zur Mahnwache
am Mittwoch, 23. November, 17.00 Uhr
Gladbacher Straße - Ecke Neusser Straße (vor Saturn)
Faschistische Organisationen verbieten! Rassismus ächten!
Seit mindestens 10 Jahren hat eine Gruppe von Neonazis gebombt und gemordet. Zu ihren Opfern gehören eine Polizistin und mindestens neun Menschen mit Migrationsgeschichte. Diesen Opfern und ihren Angehörigen wollen wir unser Mitgefühl aussprechen.
Mit dem VVN und vielen anderen ruft auch unser Bündnis zur Teilnahme an dieser Mahnwache auf.
Den Aufruf können Sie hier herunterladen:
Material zum "Antifaschistischen Stadtrundgang"
Krefeld, den 17.11.2011
Der diesjährige "Antifaschistische Stadtrundgang" am 9.11.2011 führte in den nördlichen Bereich der Innenstadt.
Das Material zum Stadtrundgang können Sie hier herunterladen (3 MB):
Literatur in West: Lesung und Diskussion mit Barbara Degen
Krefeld, den 7.10.2011
Am Sonntag, den 20.11.2011, 11.00 Uhr lädt das Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie zu einer Matinée ins Bischof-Sträter-Haus, Corneliusstr. 22, 47798 Krefeld ein. Barbara Degen wird aus ihrem Buch “Das Herz schlägt in Ravensbrück – Die Gedenkkultur der Frauen” lesen. Kostenbeitrag: Euro 5.00/ erm. Euro 3,00. Mitveranstalter sind der andere Buchladen und die VDJ (Reg.gruppe Ddf).
Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:
Aktion Stimmungsbild
Krefeld, den 13.9.2011
Zusammenfassung:
Mit der Aktion Stimmungsbild hat das Bündnis zwischen Mai und August 2011 die Stimmungslage und die Gefühle der Menschen erfragt, die selbst, deren Eltern oder Großeltern - aus welchen Gründen auch immer - nach Deutschland eingewandert sind und in Krefeld leben. Es ging um eine Momentaufnahme, nicht um eine „repräsentative Umfrage“, sondern um subjektiv empfundene Gefühle und Stimmungen.
Wir, das Bündnis, sind keine professionellen Statistiker, sondern Menschen, die dies als politische Aktion verstehen. Die anonyme Umfrage hat als einzige unterscheidende Angaben die nach Alter (in vier Gruppen) und Geschlecht. Es war für uns auch nicht möglich, in Krefeld eine „repräsentative Auswahl“ von Menschen mit Migrationsgeschichte zu treffen, sondern es sind eher zufällige Befragungen.
Es gab zu Beginn ein gewisses Misstrauen, in wessen (staatlichen) Auftrag wir mit der Befragung unterwegs seien. Als ein wenig verstanden wurde, dass wir die Meinung der Menschen selbst erfragen und nicht über sie reden wollten, gab es eine positive Stimmung…“Dass ihr von uns unsere Meinung wissen wollt, das finden wir gut…“
Wir haben 363 Auswertungsbögen zurückerhalten. Dies ist zwar nur ein sehr kleiner Prozentsatz der über 34 000 Menschen mit ausländischen Wurzeln in Krefeld. Dennoch erkennen wir grundsätzliche Ansichten der Menschen, die sich auch bei höherer Beteiligung nicht wesentlich verändern werden:
Es gibt eine erkennbare Diskrepanz zwischen dem „Wohlfühlen“ der Menschen in Deutschland und der offensichtlich persönlichen Erfahrung, in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen nicht gleichgestellt zu sein. Dies bezieht sich vor allem auf die Berufs- und Ausbildungschancen und die Behandlung durch Behörden, Ämter oder die Polizei.
Der Grundgesetzartikel 3 Abs 3 mit seinem ausdrücklichen Diskriminierungsverbot wird offenbar als ein Anspruch verstanden, dem uneingeschränkt zuzustimmen ist. Aber die Alltagswirklichkeit stellt sich für viele anders dar.
Fast alle Befragten haben Freunde und freundschaftliche Kontakte zu Menschen anderer Herkunft. (Im Kontext der Umfrage sicher eher Menschen ohne Migrationsgeschichte.) Andererseits können sich die Älteren (über 55 Jahre) und die Jungen (unter 25 Jahren) eher weniger eine Partnerschaft mit Menschen anderer Herkunft vorstellen. Was hat sich da in den vergangenen Jahren verändert?
Die Zustimmung zu Deutschland als Lebens- und Heimatort ist sehr hoch, sowohl im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als auch zu Deutschland im Besonderen als Ort des Wohlfühlens.
Andererseits aber wird die Stadt Krefeld deutlich skeptischer eingeschätzt und von deutlich weniger Befragten als Heimat angesehen. Dies zeigt sich noch einmal deutlicher, wenn die Frage nach Krefeld als Heimat mit den Fragen nach Gleichbehandlung verglichen wird. Was ist für Menschen anderer Herkunft an Krefeld unattraktiver als es für Deutschland insgesamt gilt?
Vor allen Integrationskonzepten bleibt also die Forderung nach rechtlicher und tatsächlicher Gleichberechtigung. Solange sie sowohl politisch als auch im Alltag verweigert wird, bleibt der Nährboden für Rechtsextremisten und deren rassistischer Einsortierung von Menschen bestehen.
Die Auswertung können sie hier herunterladen:
Programm beim "Fest ohne Grenzen" am 10.9.2011
Krefeld, den 7.9.2011
Programmablauf Fest ohne Grenzen 2011
Zum 6. Mal "Fest ohne Grenzen" am 10.9.2011
Krefeld, den 4.8.2011
Unter dem Motto "Gemeinsam gegen
Rassismus" feiert das Bündnis "Krefeld
für Toleranz und Demokratie" im sechsten
Jahr das "Fest ohne Grenzen" auf der
Corneliusstr. an der Josefkirche von 13
– 20 Uhr.
Seit 2006 steht das Fest für nachbarschaftliches
Zusammenleben aller KrefelderInnen,
unabhängig von Herkunft,
Hautfarbe und Religion. Ohne Grenzen
können alle Menschen gemeinsam feiern.
Aufgeteilt in ein Nachmittags- und
Abendprogramm beginnt es mit dem
Kinderchor der Josefschule. Anschließend
gibt es bis ca 20.00 Uhr eine
Mischung aus internationalem Tanz,
Musik und Gesang, unterbrochen von
zwei Diskussionsrunden, die sich mit der
Migration in Krefeld auseinandersetzen.
Zahlreiche politische, migrantische und
soziale Organisationen beteiligen sich
mit Ständen, an denen Informationen
angeboten werden, aber auch für das
leibliche Wohl in reichem Maße gesorgt
wird.
Extra Kinder- und Jugendprogramme
runden das Fest bis zum Abend ab.
Das Fest ist aus dem politischen Willen
entstanden, die Interkulturalität einer
modernen Großstadt wie Krefeld so zu
zeigen, dass für Fremdenfeindlichkeit,
Nationalismus, Rassismus und Nazis
kein Raum mehr bleibt.
Somit ist das Ziel auch Programm des
Festes, was wieder gebührend gefeiert
werden soll!
Herzliche Einladung an alle…
Nazi Mahnwache am 9.7.2011
Krefeld, den 8.7.2011
Am diesem Samstag darf die NPD ab 15:00 Uhr eine Mahnwache auf dem Krefelder Neumarkt abhalten. Mit dem Motto "Todesstrafe für Kinderschänder" werden sie versuchen, populistisch aus den Ängsten der Menschen Kapital zu schlagen.
Solche Nazi-Aufmärsche sind eigentlich ein Anlass für unser Bündnis, sich den Nazis direkt entgegen zu stellen. Das wird aber am Samstag nicht wie bisher möglich sein. Denn es gibt im Internet unter dem Titel "Nazis von der Straße fegen" einen Aufruf, die Mahnwache lahm zu legen. Wer aufruft und was ablaufen soll geht daraus nicht hervor. Die Polizei bereitet sich darauf vor, die Situation unter Kontrolle zu halten.
Deshalb haben wir uns entschieden, als Bündnis diesem Aufruf nicht zu folgen. Für uns ist nicht absehbar, wie die Proteste verlaufen und ob die Prinzipien unseres Bündnisses für den Widerstand gegen die Nazis eingehalten werden.
Um trotzdem ein Zeichen gegen die Nazis zu setzen, veranstalten wir eine Mahnwache auf dem Bahnhofvorplatz, wo die anreisenden Nazis vorbei kommen werden. Ab 13:00 Uhr werden wir dort sein und Informationen verteilen.
Wer sich beteiligen möchte, kommt ab 13:00 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz auf der Seite des Cinemax.
Das Flugblatt zu unserer Mahnwache finden sie hier.
Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2010
Krefeld, den 6.11.2010
Aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht veranstaltet unser Bündnis einen Antifaschistischen Stadtrundgang. Treffpunkt ist
am Dienstag, 9.11.2010 um 19:15 Uhr
vor dem Hansahaus (Ostwallseite) in Krefeld
Ca. 1 Stunde lang werden wir in der Innenstadt Orte aufsuchen und erklären, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben.
Zum 5. Mal »Fest ohne Grenzen« am 4.9.2010
Krefeld, den 8.8.2010
Als Zeichen gutnachbarschaftlichen Zusammenlebens von Nationalitäten und Kulturen und gegen jede Form von Rassismus feiert das Krefelder Bündnis für Toleranz und Demokratie das 5. Fest ohne Grenzen auf der Corneliusstrasse an der Josefkirche, am Samstag, 4. September 2010 in der Zeit von 14 – 24 Uhr.
Aufgeteilt in ein Nachmittags- und Abendprogramm beginnt es mit dem Kinderchor der Josefschule. Anschließend gibt es bis ca 18.00 Uhr eine Mischung aus internationalem Tanz, Musik und Gesang, unterbrochen von zwei Diskussionsrunden, die sich mit der Migration vor Ort in Krefeld auseinandersetzen.
Zahlreiche politische, migrantische und soziale Organisationen beteiligen sich mit Ständen, bei denen Information angeboten werden, aber auch für das leibliche Wohl in reichem Maße gesorgt wird.
Extra Kinder- und Jugendprogramme runden das Fest bis zum Abend ab. Danach gibt es bis gegen Mitternacht lokale Musikgruppen, wie Dirty Deckz, lektion 27, Painter Green, Sound Pregnancy oder lee jay cop mit corporal clegg&s salvation army zu hören, die eine richtige Festivalstimmung aufkommen lassen.
Das Fest ist aus dem politischen Willen entstanden, die Interkulturalität einer modernen Großstadt wie Krefeld so zu zeigen, dass für Rassismus und Nazis kein Raum mehr bleibt.
Somit ist das Ziel auch Programm des Festes, was zum ersten Jubiläum des Festes auch gebührend gefeiert werden soll!
Herzlicher Einladung an alle…
Programmablauf Fest ohne Grenzen 2010
Dem pro NRW Auftritt in Krefeld begegnen
Krefeld, den 5.5.2010
Die Wahlkampftour der rechtsextremen "pro NRW" wird am Samstag, den 8.5. um 13:30 Uhr auf dem Krefelder Theaterplatz Halt machen. Kurz vor der Landtagswahl will man hier mit rechtspopulistischen und rassistischen Parolen auf Stimmenfang gehen.
Dieser Auftritt darf nicht unwidersprochen bleiben. Doch hält unser Bündnis eine Gegendemonstration nicht für die geeignete Form des Protestes. Vielmehr möchten wir die Gelegenheit nutzen, die Besucher der Veranstaltung mit Informationen über die Gefahr, die von pro NRW ausgeht, zu versorgen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.
Das lässt sich machen, wenn viele UnterstützerInnen sich ab 12:30 Uhr rund um den Theaterplatz einfinden, um Informationsmaterial zu verteilen und mit persönlichen Transparenten ihre Ablehnung zu pro NRW auszudrücken. Wer selbst kein Infomaterial zum Verteilen hat, kann in Höhe der Mediothek welches bekommen. Eine Versammlung oder Kundgebung wird nicht stattfinden.
Viele von uns werden vorher um 11:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus teilnehmen. Am Theaterplatz gilt es anschließend dafür zu sorgen, dass faschistisches Gedankengut in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann.
Gedenkveranstaltung am 8.5.2010
Krefeld, den 5.5.2010
Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 laden
ein zu einer Gedenk- und Mahnveranstaltung am 08. Mai 2010 um 11:00 Uhr am Mahnmal für die ermordeten Krefelder Antifaschisten auf dem neuen Friedhof hinter dem Krematorium, Eingang
Gladbacher Str.
Von dort aus werden wir zum Gräberfeld der in Krefeld während des Faschismus ermordeten und umgekommenen Zwangsarbeiter auf dem alten Friedhof ziehen und dort unsere Gedenk- und Mahnveranstaltung beenden.
Wir laden alle demokratisch gesinnten Krefelderinnen und Krefelder ein, gemeinsam mit uns aller Opfer des Faschismus zu gedenken. Lassen Sie uns gleichzeitig ein Zeichen dafür setzen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, damit letztlich Humanismus, Toleranz und Demokratie über die Unmenschlichkeit siegen.
Verein gegründet
Krefeld, den 5.1.2010
Um die Arbeit des Bündnisses zu stärken und zu unterstützen wurde der Verein "Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie e.V." gegründet. Weitere Informationen zum Verein finden Sie auf der Seite Verein.
Das Bündnis auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt
Krefeld, den 3.12.2009
Auch in diesem Jahr ist unser Bündnis mit einem Stand auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt vertreten, der am 5.12.2009 von 10:00-18:00 Uhr auf dem Platz vor der alten Kirche stattfindet. Kommen Sie doch mal vorbei.
Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2009
Krefeld, den 2.11.2009
Aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht veranstaltet unser Bündnis einen Antifaschistischen Stadtrundgang. Treffpunkt ist
am Montag, den 9.11.2009 um ==> 19:30 Uhr <== geändert
an der Ecke Ostwall/Südwall (Seidenweber) in Krefeld
Ca. 1 Stunde lang werden wir "rund um den Bahnhof" Orte aufsuchen und erklären, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben.
Fest ohne Grenzen - das Programm
Krefeld, den 28.8.2009
Fest ohne Grenzen am Samstag, den 29.8.2009 auf der Corneliusstr.
14:00 Begrüßung, anschl. Farbentanz des Kindergartens der BI St.Josef
14:30 Eröffnung durch Krefelds OB Gregor Kathstede
15:00 Chor der Josefschule
15:30 Talkrunde 1 - gegen Alltagsrassismus
16:00 Talkrunde 1, danach Safac
16:30 Musik
17:00 Talkrunde 2 - "Krefeld ohne Nazis" - überall!
17:30 Lesung KREFREMD FREMDFELD
18:00 Hummel DJ-Set - ab 18:00 Uhr Moderation Angelo
18:30 Hummel DJ-Set
19:00 Acoustic Rocks
19:30 Acoustic Rocks
20:00 Boneshaker Sound
20:30 Boneshaker Sound
21:00 Perhaps
21:30 Perhaps
22:00 Booty Call Soundsystem
22:30 Booty Call Soundsystem
23:00 Booty Call Soundsystem
23:30 Booty Call Soundsystem
Die NPD kommt nicht in den Stadtrat -
Krefeld sei Dank
Krefeld, den 23.7.2009
Der Wahlausschuss für die Krefelder Kommunalwahl hat getagt. Das wichtigste Ergebnis für uns ist: die NPD hat keine Chance, in den Stadtrat zu kommen.
Denn nur in drei Wahlbezirken reichte die NPD einen gültigen Wahlvorschlag ein: Bismarckplatz, Gartenstadt und Königshof.
In allen anderen 27 Wahlbezirken reichte die Anzahl der gültigen Unterstützungsunterschriften nicht aus.
Da auch die Reserveliste für den Stadtrat nicht genügend gültig Unterschriften aufwies, könnte die NPD nur dann in den Stadtrat einziehen,
wenn ihre Kandidaten in den oben genannten drei Wahlbezirken direkt gewählt würden. Das kann man sicher ausschließen.
Auch für das Amt des Oberbürgermeisters kann ihr Vertreter nicht kandidieren, er scheiterte ebenfalls an den notwendigen Unterschriften.
Es ist also bei den Menschen in Krefeld angekommen, dass man der NPD keine Unterstützungsunterschrift für den Wahlantritt geben sollte,
und dazu hat die Aktion unseres Bündnisses "Keine Unterschrift der NPD" mit 30000 verteilten Flugblättern sicher erheblich beigetragen.
Ein wichtiger Erfolg, und deshalb nochmals Dank an alle Krefelderinnen und Krefelder, die durch die Verweigerung ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben.
Fest ohne Grenzen am 29.8.2009
Krefeld, den 23.6.2009
Zum vierten Mal findet das "Fest ohne Grenzen" am Samstag,
dem 29.8.2009 auf der Corneliusstr. an der Josefskirche
in der Zeit von 14:00 bis 24:00 Uhr statt.
Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" wollen Mitbürger mit deutschem
und migrantischem Hintergrund ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit setzen,
denn diese Themen sind leider auch weiterhin in Krefeld aktuell.
Viele Organisationen und Parteien beteiligen sich mit Informations- und Verzehrständen.
An Informationen werden geboten:
zwei Podiumsdiskussionen
Für Unterhaltung wird gesorgt durch:
Erfolgreiche Aktion
Krefeld, den 14.4.2009
Unter der Überschrift Keine Unterschrift der NPD! sammelte das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie" Unterschriften unter seinen Aufruf, eine Kandidatur der NPD für den Krefelder Stadtrat zu verhindern. Letztlich stehen über 170 Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen unter diesem Aufruf. Dazu gehört der Krefelder Oberbürgermeister ebenso wie Vertreter aller Ratsfraktionen, von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien oder auch Schulleiter und Vertreter von Bürgervereinen. Diese breite Unterstützung macht die einhellige Ablehnung der Krefelder Bevölkerung gegen diese undemokratische Partei deutlich, die mit ihrer rassistischen und ausländerfeindlichen Hetze versucht auf Stimmenfang zu gehen.
Wie angekündigt hat das Bündnis diesen Aufruf drucken lassen und in einer Auflage von 30.000 Exemplaren in ganz Krefeld verteilt. Ca. 50 Mitglieder und Freunde des Bündnisses haben innerhalb von knapp drei Wochen etwa 25% aller Krefelder Haushalte erreicht. Die Reaktionen der Krefelder Bürgerinnen und Bürger bei diesen Verteilaktionen waren überaus positiv. Viele erkundigten sich nach den Aktivitäten des Bündnisses und wie die Arbeit gegen die Neonazis in unserer Stadt unterstützt werden kann. Übereinstimmende Aussage der Menschen war, dass alles getan werden müsse, einen Einzug der NPD in den Krefelder Stadtrat zu verhindern.
Das Bündnis "Krefeld für Demokratie und Toleranz" betont, dass dieser Aufruf nur ein Auftakt für weitere Aktionen war, die bis zur Kommunalwahl geplant sind. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, damit es der NPD nicht gelingt, sich hier in Krefeld, in welcher Weise auch immer, einzunisten.
Grundlagen der Arbeit
Krefeld, den 19.2.2009
Was eint das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie"? Unter anderem dies:
"Unsere Geschichte zeigt, dass Widerstand gegen den Faschismus zum Scheitern verurteilt ist, wenn die demokratischen Kräfte nicht gemeinsam handeln. Aus dieser Erfahrung sehen wir in der Gemeinsamkeit der Demokraten die wirksamste Waffe gegen den Faschismus. Sie hat oberste Priorität."
Lesen sie die vollständigen "Grundlagen der Arbeit" hier.
Keine Unterschrift der NPD!
Krefeld, den 13.2.2009
Seit 2 Jahren versucht die NPD in Krefeld Fuß zu fassen und hat nun für die
bevorstehende Kommunalwahl einen Wahlvorschlag eingereicht, mit dem Ziel in
den Krefelder Stadtrat einzuziehen. Zur Unterstützung dieses Wahlvorschlages
benötigt die NPD Unterschriften, die sie sich durch Ansprechen von Bürgern
in der Stadt und an der Wohnungstüre erhofft.
Ohne die nötige Anzahl von Unterschriften wäre eine Kandidatur der NPD gar
nicht erst möglich. Deshalb wenden wir uns an die Krefelder Bevölkerung und
rufen dazu auf, keine Unterschrift für die NPD zu leisten.
Diesen Aufruf, den Sie hier finden, haben mehr als 150 bekannte KrefelderInnen
und Repräsentanten von Krefelder Organisationen unterzeichnet. In den nächsten Wochen werden wir diesen Aufruf an die Krefelder Haushalte verteilen.
Der Aufruf (pdf 557 kbyte)
Nazis sind eine Gefahr
Krefeld, den 31.12.2008.
Unter diesem Titel hat unser Bündnis eine Faltblatt herausgegeben, in dem in 8 Fragen und Antworten wichtige Informationen über die Nazis von heute zusammengefasst sind.
Klicken Sie das Symbol weiter unten an, um sich das Faltblatt anzusehen oder herunter zu laden. Gedruckte Exemplare können Sie hier bei uns anfordern.
Das Faltblatt (pdf 1,6 Mbyte)